Fußball ist ein Ballsport. Zwei Mannschaften treten gegeneinander an und das Ziel ist es mehr Tore als der Gegner zu machen. Fußball kann man aber eigentlich noch einfacher erklären:
Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, und am Ende gewinnt immer Deutschland. (Gary Lineker)
Auch ich als Österreicher kann da wenig dagegen einwenden. Nein aber im ernst Fußball ist ein komplizierter Sport der auf dem ersten Blick einfach aussieht. Es gibt aber allerhand an Regeln von der Federation Internationale de Football (FIFA) und der union of European Football Associations (UEFA). Die mittlerweile bekannteste Regel ist mit Sicherheit die Abseitsregel. Die Regel sorgt bei Neulingen für Verwirrung und bei den Fußballoldies für Verwunderung.
Doch wie es mit Frauen, kennen sie die Abseitsregel?
Ich würde fast schon 50/50 sagen. Viele Frauen interessieren sich (vor allem im Deutschland) für Frauenfußball. Der Aufschwung von Frauenfußball kam sicher mit Birgit Prinz und den Erfolg der Deutschen Nationalmannschaft. Birgit Prinz wurde 2003,2004 und 2005 Weltfußballerin. Dadurch entsteht automatisch ein Trend – ist bei den Männern nicht anders. Lionel Messi wurde seit 2009 Weltfußballer demnach ist der Fußball in Argentinien momentan wieder beliebter (ist und war dank Maradona immer beliebt).
Deutschland wurde außerdem im Jahr 2003 und 2007 Weltmeister. 2011 bei der Heim-WM konnte leider nicht überzeugt werden. Somit ist es interessant wie die Geschichte weitergeht, ob Frauenfußball wieder einen Dämpfer erlitten hat oder ob es keine Auswirkung hatte.
Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben. (Berti Vogts)
Doch wie ist das Thema Frauenfußball in den heimischen Wohnzimmern?
Ich glaube die Männer haben hier nachwievor die Fernbedienung fest in der Hand. Ich finde es ist auch als Mann ein Erfolg, wenn man seiner Frau die Regeln und das Grundprinzip erfolgreich erklären kann – wenn die Frau von vornherein eine Fußball-Kennerin ist, kann das eventuell Auswirkungen auf das Männliche Ego haben.
Wenn alle Vereine von Männern geführt würden, die eine Ahnung von Fußball hätten, ginge es dem Spiel besser. Trotzdem ist es so stark, dass es selbst die Dilettanten nicht kaputtmachen können. (Sepp Herberger)
Ich finde es aber absolut okay wenn es Frauen gibt die sich mit Thema auseinandersetzen und sich gut auskennen. Vielleicht sehen Frauen gewissen Regeln und Themen ein bisschen anders und mit Abstand als Männer die seit ihrer Kindheit nichts anderen machen als Fußballspielen oder Fußballschauen
Manche Leute halten Fußball für eine Sache von Leben und Tod. Ich bin von dieser Einstellung sehr enttäuscht. Ich kann Ihnen versichern, es ist sehr viel wichtiger als das! (Bill Shankly)
Zum Schluss noch eine interessante Kennzahl – die glaube ich auch ganz gut die Relation Frau/Mann interesse am Fußball wiederspiegelt:
Die durchschnittliche Anzahl an Zuschauern und Zuschauerinnen bei Bundesligaspielen beträgt bei den Frauen etwa 1.000 und bei den Männern 40.000 pro Spiel.
Eines bleibt aber immer gleich egal ob Männerfußball oder Frauenfußball:
Das Runde muss ins Eckige. (Sepp Herberger)












Interessante Meinung, die Du da vertrittst, und vor allem die Anzahl der Zuschauer - und Zuschauerinnen, ist sehr interessant. Ich glaube aber fast, dass diese nicht ganz stimmt, denn viele Frauen sind zumindest bei den Bundesligaspielen anwesen, wenn sie auch nicht aktiv schauen ;-)
AntwortenLöschenMella
Ja die Zuseherzahlen sind mit Sicherheit nicht exakt - weil wie du sagst, es sind genug Frauen auch bei Männerspielen :-)
AntwortenLöschenIch glaube, dass sich viele Frauen tatsächlich eher für den Männer- al für Frauenfußball interessieren. Sicherlich herrscht in diesem Punkt ein gewisser "solidarischer Gedanke", aber schlußendlich glaube ich, dass sich Frauen viel lieber gut durchtrainierte Kerle ansehen ;-)
AntwortenLöschenliebe Grüße
Micha
Was die Zuschauerzahlen angeht. Ich bin davon ausgegangen, es geht um Bundesligaspiele der Frauen und nicht um Zuschauerinnen, die bei den Männern zuschauen. Dann lönnte es passen.
AntwortenLöschen@Micha
Wir Männer gucken uns ja auch gerne durchtrainierte Exemplare des anderen Geschlechts an. Allerdings findet man die viel besser beim Beachvolleyball ;-)
Boah Micha ... das zu Verallgemeinern halte ich "echten" weiblichen Fussballfans gegenüber aber für gefährlich ;)
AntwortenLöschenGuter Beitrag! Danke auch für die vielen Zitate! Grüßle Susanne
AntwortenLöschen@Mella: Hm! Sollte mir wohl doch mal Fußballer genauer ansehen....*g* wenn ich schon anwesend sein muss...
@Micha: gut dass mein Mann kein Beachvolleyball mag, das würde nur zu Komplexen sorgen *g*
[...] wenn die Frau von vornherein eine Fußball-Kennerin ist, kann das eventuell Auswirkungen auf das Männliche Ego haben. [...]
AntwortenLöschenDa hast Du völlig Recht. Daran können schon Beziehungen auseinandergehen. Wie mit dem berühmten Deckel der Zahnpastatube...
Meinst Du wirklich, das dieser Unterschied 1:40 so stimmt?
Ich finde beim Frauenfußball, die Zuschauer ziemlich ausgeglichen.
Ich kann mich natürlich irren. Ich schaue lieber auf die Spielerinnen mit dem umherwehenden Zöpfen... ;)
Beste Grüße
Timm
Ich finde sowieso die Frauen besser im Fußball als die Männer am sieht es ja die Frauen haben ja die WM auch gewonnen
AntwortenLöschenIch finde die Frauen auch richtig gut :) Trotzdem freue ich mich auch auf die "normale" Em in diesem Jahr!
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