Wer glaubt Fußball und Papier haben nichts miteinander zu tun der irrt. Papier spielte in der Vergangenheit schon eine wichtige Rolle. Es war der 7. Mai 2009 UEFA Cup Partie HSV gegen Werder Bremen. Eine Papierkugel wurde von den HSV Fans auf den Rasen geschleudert. Diese verursachte dann einen unglücklichen Eckball für Werder Bremen. Bremen nütze den Eckball eiskalt aus und Frank Baumann köpfte daraufhin nach dem Eckball das entscheidende Tor.
Im Andenken an die Papierkugel wurde bei den darauffolgenden Partien eine überdimensionale Papierkugel durch die Fankurven gereicht.
Der Papierene
Eines der größten Idole des österreichischen Fußballs war Matthias Sindealar. Der Mittelstürmer war Kapitän des legendären Wunderteams (1931 – 1933) und wurde mehrfach als bester Fußballer Österreichs ausgezeichnet. Er spielte auch in der Bundeliga bei Hertha, wo er aufgrund seiner Charakteristik den Spitznamen „Der Papierene“ bekam.
Choreographien
Bei Choreographien ist Papier auch immer wieder ein wichtiger Bestandteil. Die Fanclubs des einzelnen Teams lassen sich immer wieder tolle Choreos einfallen – dabei ist Papier oft ein wichtiger Bestandteil. Oft liegen auf den Sitzen schon bunter Blätter die beim einlaufen der Mannschaften in die Höhe gehalten werden. Wenn jeder mitmacht ergeben sich daraus meisten sein Bild, die Vereinsfarben oder ein Symbol. In manchen Stadien bzw. bei manchen Spielen gibt es auch Papier/Kartonfächer die für Wirbel sorgen sollen.












Auch hier wieder interessante Einblicke gewonnen. Warum aber hieß der Sindealar der Papierene?
AntwortenLöschenLG Mella
Sindelar war von der Statur her zu filigran, zu weich, zu unentschlossen (sagen die Fans von damals) daher bekomm er zu beginn seiner Karriere den Spitznamen.
AntwortenLöschenDu hast eine - meiner Meinung nach - sehr spezielle Seite des Fußball und Papier herbei geschrieben. Finde ich sehr gut.
AntwortenLöschenTorben
@Torben: thx :-)
AntwortenLöschenDen Spitznamen für einen Fußballspieler klingt schon nicht sehr ehrend :-) Danke, wieder was gelernt!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sandra
Die Geschichte mit der Papierkugel habe ich zwei Blogs vorher schon gelesen und fand sie toll. Ich finde deine Herangehensweise ans Thema auch schön (und beim Papierenen habe ich sogar noch etwas gelernt - danke auch für die Erklärung innerhalb der Kommentare!)
AntwortenLöschenDas Video ist es passend! Schöne Idee das Thema umzusetzen - das mit den Fanchoreos ist sogar mir als Fußballnichtgucker aufgefallen - Freut mich! Grüßle Susanne
AntwortenLöschenMatthias Sindealar war mir bisher völlig unbekannt, vielen Dank.
AntwortenLöschenMan hätte den Aspekt des Mannschaftsvergleichs "am Papier" noch hinzufügen können.
AntwortenLöschenOft hört man bei Fernsehübertragungen "Am Papier eine klare Sache"...
Was ich mich damals fragte inwieweit regelkonform das mit der Papierkugel war.
AntwortenLöschenIn einem späteren Spiel war es ein anderer Ball und immmer wieder Gegenstände von außen...
Es ist nur schade, wenn daraus ein Tor entsteht.
LG
Timm