Es geht zum einen sehr viel Zeit drauf und die Kinder sind der ständigen Werbung und Beeinflussung ausgesetzt (zB. Werbung in Apps von Scientology). Ich bin der Meinung, dass der größte Nachteil aber die verloren gegenagene Entdeckerlust ist. Früher wurden Dinge ausprobiert, Versuche unternommen und viel herumexperimentiert (egal ob bei Sportarten, Hobbies, etc.). In den Zeiten von Wikipedia, YouTube und Foren schaut jeder gleich etwas nach – die Information, Tipps und Tricks liegen am Tablet serviert.
Früher haben Kinder vor ihren Geburtstag einen Wunschzettel geschrieben oder gemalt – mittlerweile bekommt man(n) von seinen Kind eine Internetadresse für die Amazonwunschliste. Auch nicht schlecht, dann werden wenigsten die günstigsten Angebote gleich mit angezeigt . . .
Ich will aber keinesfalls das Internet schlecht machen. Jeder braucht es und jeder nutzt es. Ich denke es liegt in der Verantwortung der Eltern aber auch der Schulen den Kinder einen Verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu lernen. Es gibt auf fast allen Elektronikgeräten eine Kindersicherung – was sehr sinnvoll ist denn somit kann ich gewährleisten, dass mein Kind auf den „richtigen“ Websites, die „richtigen“ Spiele spielt oder einfach nicht zu lange Fernsieht.
Beispiel für den Einsatz von YouTube:
Jeder kennt die Situation. Man(n) fährt mit dem Auto von einem Ausflug heim und bei halber Strecke wird das Kind im Kindersitz unruhig. Es hat weder Durst noch Hunger und die Spielsachen sind auch schon uninteressant – also fängt das Schreikonzert an. Der Schnuller wird verweigert und alles ist Doof! Meine Damen und Herren die Rettung naht -> das iPhone wird aus der Tasche gezaubert und YouTube angesuft – Micky Maus, Caillau oder Timmy das Schäfchen sind sofort am Start und siehe da – es wird plötzlich gegrinst, gelacht und auf einmal ist Autofahren wieder super spannend.
Spiele
Kinect – Kinectimals ein richtig herziges Spiel. Die Kinder können Tiere streicheln und mit ihnen spielen (virtuell versteht sich). Ist eine schöne Abwechslung zum normalen herumdaddeln. Egal ob Wii, Kinect oder Move für Kinder die idealen Spiele. Die Zielgruppe sind eher Kinder – was auch gut ist. Wenn sie schon spielen, dann aber mit Bewegung.
Verboten
Sobald etwas verboten wird ist es noch interessanter. Was Medien anbelangt sehe ich keinen Sinn hinter verboten. Geregelte Konsumzeiten gehören schon – man(n) will sein Kind ja nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher verschimmeln sehen – aber verbieten kann ich es nicht (benutzen diese Medien doch alle selbst). Beim Inernetsurfen müssen Kindersicherung installiert werden, ist beim Smartphone schwieriger aber ein Smartphone hat für mich sowieso unter 14 Jahren eigentlich wenig Sinn. Weiß man mit 10 Jahren damit umzugehen (naja die nächste Generation wahrscheinlich schon)? Handys machen schon Sinn, auch bei kleineren. Gibt es eigentlich noch diese Kinderhandys wo 3 Nummer eingespeichert werden können? Diese Handy finde ich gut – volle Kostenkontrolle und falls das Kind seine Eltern anrufen möchte/muss auch kein Problem.
Die Wochenaufgabe wurde gesponsert von:
Stimmt nur werden Medien wie YouTube dann auch oft zu schnell als Beschäftigung genommen!
AntwortenLöschenUnsere Kleine durfte eigentlich immer nach dem Kindergarten etwa 1 Stunde fern schauen. Mit schlafen war es nicht so und das war trotzdem etwas wo sie ruhig saß und sich ausgeruht hat ohne es mitzubekommen. In den letzten Tagen, diverse Krankheitsfälle beim kleinen Bruder, ihr selber, den Eltern, wurde dann oft schnell auf YouTube zurück gegriffen, weil wie schon im Beitrag geschrieben, jede Sendung sehr schnell und jeder Zeit verfügbar.
Vor ein paar Tagen ist es dann auch mit den hysterischen Anfällen los gegangen. Soll heißen mitten im Spielen plötzlich alles weg schmeißen und nur schreien...oder nach dem Schalfen (Mittags oder auch in der Früh) nur Schreien für etwa eine halbe Stunde, auf sie einreden ist nutzlos. Wir waren etwas verzweifelt, weil die fröhlichen Momente immer seltener wurden . Heute früh dann, hoffentlich, die Auflösung. Um 5 Uhr Schritte am Gang, ich geh entgegen damit sie nicht den Bruder weckt mit ihrer derzeitigen Laune. Sie raunzt, schreit und tritt.....dann doch aufs Topfi weil Lulu machen...und danach sagt sie, sie möchte nicht mehr schlafen. Also bin ich mit ihr runter gegangen ins Wohnzimmer um zu Spielen und nur nach kurzer Zeit fängt sie ganz selbstverständlich an eine Sendung und das Fernsehen zu forder....ich sag nein und Hysterie. Mein Fazit also, ich denke sie war schon ein wenig süchtig danach geworden, schon nahc ein paar Tagen und diese hysterischen Anfälle immer wenn sie etwas anderes gemacht hat als eben am Computer zu schauen war eine Art Entzug!
Sie ist grade rein geworden auch und hat seit etwas über einem Monat keine Luller mehr, also ist sicher auch Verarbeitung bei den Trotzmomenten, aber diese Extreme die sich seit paar Tagen entwickelt hat schreibe ich eindeutig den Medien zu! und uns natürlich dass wir sie ihr so viel erlaubt haben! In ZUkunft kein Computer mehr und wenn sie mag nur noch die Mittagssendungen!
Hoffe es war auch interessant wenn ich shcon so viel tippe....=)
Hej,
AntwortenLöschenist sehr interessant was du da schreibst...ich glaube gerade das Thema Fernsehen bzw. Computern ist ein sehr schwieriges. Auf der einen Seite gibts soviele coole Kindersendungen auf der anderen Seite will man sein Kind nicht vor der Glotze parken und was unternehmen bzw. spielen.
Ich weiß nicht ob dass dann Sucht ist oder einfach die Lust dannach weil grad alles doof ist...
Ich glaub ein Anfall inkl. Tränen sind auch bei einem verweigerten Keks drinnen :-)
ja das stimmt schon, diese tränenreichen trotzanfälle kennen wir zu genüge, aber was hier in den letzten tagen los war nenn ich eben hysterie, wenn man nicht mehr ran kommt! nur fernsehen hats eben besser gemacht und sie war kurz die die wir kennen. mal abwarten aber in der früh hat das verbot dann nach dem schreien darüber geholfen als ich ihr eben alles vorgeführt hab was wir zusammen spielen können....
AntwortenLöschenAlso wenn unsere Kinder genau so schlau sind, wie wir damals dann haben die ganz schnell heraus, wie man die Kindersicherungen rausmacht :D Wir wussten genau wie es geht, haben das aber nie verraten und dann heimlich geschaut, wenn Muttern mal nicht da war *g*
AntwortenLöschenIch erinnere mich noch an die Fernsehsicherung meiner Mutter (4 Zahlen): entweder war es einer unserer Geburtstage oder etwas wie 4711 (sie musste sich die Zahl schließlich auch merken können...) Sicherungssysteme für den PC sind heutzutage sicher nicht einfach von Kindern knackbar, die werden hier sicherlich auch Anwendung finden.
AntwortenLöschenIch werde mir Kinect anschauen (nicht für die Jungs, sondern für mich :D)
Kinect ist wirklich witzig :-) gibt auch viele "erwachsenen" Spiele Zumba, Dance Central und sowas :-)
AntwortenLöschen