Von diversen Handwerkern über einen Spion-Bär, von Tieren die Unterwasser für Ordnung sorgen bis hin zu der lustigen Maus mit ihren Freunden, die man auch schon zu, sagen wir Omas Zeiten kannte. Das Fernsehprogramm für Kleinkinder ist groß und auf den Lernaspekt wird mittlerweile auch total viel Wert gelegt. Nun ist es aber doch so, dass Kinder all diese Dinge am besten unter anderen Kinder oder anhand von Spielen genauso lernen und so der soziale Part bei der Tagesaktivität nicht verloren geht. Natürlich gibt es spezielle Situationen, wir nehmen an das Kind ist krank. Ansteckend genug um nicht in den Kindergarten gehen zu können, doch nicht krank genug um den ganzen Tag zu schlafen! Es will beschäftigt werden. Man ist zu der Zeit schon gewohnt das Kind zumindest teilweise in einer Einrichtung unterhaltet zu wissen und steht nun vor der Situation unerwartet nicht dem üblichen Tageswerk nachgehen zu können. Also Fernseher an und man denkt zu den bunten bewegten Bildern kommt dann auch noch ein weinig neues Wissen für den Nachwuchs. Doch was wenn es so nicht ist. Was wenn wir unseren Kindern vieles, das für uns schon normal geworden ist für sie aber absolut unfassbar ist, zumuten und damit überfordern?
Es reichen oft nur einige Tage, in denen das Kind durch gewisse Umstände vor dem Fernseher verbringt und ein großer Teil des Bewusstseins dreht sich nur noch um diese bunte Fantasiewelt. Es wird nur noch davon gesprochen, die dazu gehörigen Lieder gesungen und natürlich immer mehr von den Sendungen verlangt. Natürlich ist es auch ein wenig süß wenn der kleine Liebling dann Lieder nach singt oder versucht die Aufgaben in den Sendungen mitzulösen. Doch auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass Kinder genug Fantasie haben und keine Vorgaben dafür brauchen. Sie sollten die Chance bekommen sich ihre eigene kleine Welt zu schaffen, mit ihren Spielen, ihren Liedern und den eigens dafür erfundenen Charakteren. Man sollte versuchen diese Eigenschaften des Kindes zu fördern, es in der eigenen Fantasie bestärken. Gegen die ein oder andere Sendung ist natürlich nichts einzuwenden, wenn das Kind in einem Alter ist, wo es die darin gezeigten Informationen aufnehmen und verarbeiten kann. Egal was manche Sendungen für Altersempfehlungen aussprechen, man sollte nie vergessen, dass man selbst den Nachwuchs am Besten kennt!
Eure Penny
Bisher bei: "Auf ein Wort" mit Penny
Der Beginn
Nachhaltig Erziehen
Spontan sein
Die ersten Worte
Ende der Karenzzeit
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