Vorige Woche war es soweit: Papa, warum? Es ist die Zeit des
Hinterfragens gekommen. Bei „fast“ allem kommt ein Warum? Hintennach. Irgendwie
ist es süß aber gibt es zu allen eine Erklärung?
„Komm Schatz – ich ziehe dir eine Jacke an“ – „Warum“
„Willst du schauen ob das Katzi da ist?“ – „ja“ … Katzi ist
leider nicht da.. „Warum?“ „Das Katzi schlaft“ – „Warum?“ Das Katzi ist müde“ –
„Warum?“ . . .
Die Zeit vergeht so was von rasend schnell. Es kommen
wöchentlich neue Wörter dazu. Wäre interessant woran es liegt, welche Wörter
zuerst in den Wortschatz aufgenommen
werden. Sind es Wörter die häufig verwendet werden oder Wörter die einfach
sind. Ich könnte mich jetzt nicht daran erinnern oft „Warum“ zu fragen – ab einem
gewissen Alter hört man auf alles zu hinterfragen *g* es ist wie es ist
Sprachentwicklung des Kindes
Die Entwicklung der Sprache ist als Teil der Gesamtentwicklung. Das Hören, Sehen, Tasten, Fühlen,
Riechen und Schmecken aber auch emotionale Erfahrungen und die
Entwicklung der Grob- und Feinmotorik bilden die Voraussetzung für das
Sprechen.
Bis zum Alter von 2 Jahren sollten Kinder die „magische 50“ an gesprochenen Wörtern erreicht haben , ansonsten werden sie als "Spätsprecher" bezeichnet. Diese allgemeine Meinung kann ich aber nicht so ganz teilen. Es ist doch beim Sprechen genauso wie beim gehen, sitzen oder sonstwas... warum sollte es hier eine zeitliche Vorgabe geben? Der eine ist früher dran beim Gehen der/die andere ist schneller beim Sprechen. Im Endeffekt ist es doch egal wie lange das Kind braucht - muss der Stress sein. Ich glaube nur, dass beim Sprechen es wichtig ist, dass man(n) sich viel mit seinem Kind unterhält - wenn wenig zu Hause gesprochen wird - desto länger wird das Kind brauchen.

... kurz danach folgt das noch gefährlichere - Wann sind wir endlich da... - ich bin mal gespannt, wie es in diesem Jahr auf der Fahrt in den Urlaub sein wird und ab wann es auftritt. Das letzte Mal war die Heimatstadtgrenze noch nicht einmal erreicht.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sven
bei dem Satz "wann sind wir endlich da" muss ich immer an Shreck denken - wo der Esel immer fragt: "Sind wir schon da" *gg*
AntwortenLöschen:) find das auch, wie immer, ein Wettlauf wenns ein Alter geben soll wo man so und so viel sprechen sollte...die Tochter, 2 und halb, redet wie ein Wasserfall und begonnen hat das mit knappen 12 Monaten. Und der Bruder, 1 Jahr redet noch gar nichts! Ist eben so...sein Vater hat mit 21 Monaten das erste Wort gesprochen...na und aus ihm ist auch was geworden...
AntwortenLöschenAber, heute passiert, ich mit dem Buben einkaufen im Wagerl, die Kassiererin: Wie alt ist er denn? Ich: Morgen wird er eins. K: Ah und gehen kann er noch nicht? I: Nein... K: Aha (mit traurigem Hinterton), aber Mama und so sagen tut er ja schon! I: Nein! K: oooh....
HAHA!
Achso ja und wenn dann die Fragen detaillierter werden, wie bei der Tochter heut: Was arbeitet der Papa, der Opa, die Oma, etc...wie bitte erklärt man einer nicht mal 3-jährigen Versicherungsverträter???
AntwortenLöschenDie Kassiererin ist aber eigentlich auch frech :-( naja die Kids sind halt unterschiedlich, dass ist das schöne daran
AntwortenLöschenPS. Alles Gute dem Zwerg