Windelausschlag: zwei Drittel sind davon betroffen

Heute beschäftige ich mich mit dem Thema Windelausschlag. Beinahe zwei Drittel der gewickelten Kinder sind früher oder später davon betroffen. Doch was ist eigentlich ein Windelausschlag?

Der Windelausschlag 
Ein Windelausschlag beschreibt das Wund sein in der Windelregion. Einfache Hautreizung und kleinen Verletzungen können die Besiedelung von Pilzen und Bakterien begünstigen.

Die Ursachen für einen Windelausschlag können vielfältig sein. Eines gilt aber immer -  die Wärmestauung wird der Ursprung sein. Durch das Pipi machen entspricht der pH-Wert der Haut jener bei häufigen Händewaschen mit Seife – und wir alle wissen, dass die Haut danach ziemlich beleidigt ist.

Es könnt auch an einer Unverträglich von Salben, Cremes oder Reinigungstücher liegen. Auch nicht zu verachten sind Waschmittel oder Weichspüler.





Was tun bei Verdach auf Windelausschlag?
Zur Sicherheit – wie bei allen Dingen zum Arzt gehen. Wir haben zum Beispiel ein Sitzbad bekommen. Durch dieses Sitzbad sofort etwas kleiner. Also lasst euch auf von euren Arzt des Vertrauen beraten.

Vorbeugung 
Häufig Windeln wechseln. Die Windeln sollten spätestens nach 4 Stunden gewechselt werden. Die Windel am besten etwas lockerer anlegen damit es nicht zu einer Wärmestauung kommt. Noch besser ist (vor allem jetzt) auf die Windeln so lange wie möglich zu verzichten. Geht bei kleinen Baby natürlich ein bisschen schwerer als bei etwas größeren aber bei den kleinsten kann man(n) beim Wickeln ein bisschen „Freiluft“ Zeit schinden.

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Kommentare:

  1. Mit Stoff wickeln hilft übrigens auch - und tut auch dem Geldbeutel (einmalige größere Investition am Anfang) und der Umwelt gut.

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  2. ...oder man wickelt gar nicht mehr. Ich habe von einer Methode gehört, wo man das Kind von Anfang an nicht wickelt und wie es scheint, klappt das sehr gut. Was ich mir bei Babys aber ziemlich schwer vorstellen kann.

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  3. Das Kind gar nicht zu wickeln stelle ich mir sehr unschön vor... Brr! Stoffwindeln sollen tatsächlich gut helfen, die Mehrarbeit ist aber nicht jedermanns Sache. Außerdem hilft es der Umwelt nur bedingt, weil der Wasserverbrauch fürs Waschen viel höher ist. Also jeder wie er mag!

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  4. Das Baby gar nicht zu wickeln funktioniert - wenn man es jede halbe Stunde (auch Nachts) aufs Töpfchen/Klo setzt. Dafür würde mir die Geduld fehlen, der Schweinehund verhindert das Aufstehen recht effektiv wenn nicht gerade Geschrei oder andere Anzeichen dazu zwingen.

    Bea hatte alle paar Jahre, teilweise auch öfters, Windelausschlag bis hin zu offenen Stellen, geholfen hat eine Salbe auf Zinkbasis, aber natürlich auch vom Kinderarzt. Das häufigere Wickeln ist - auf Dauer - eher theoretischer Natur, zumindest Nachts. Ein Baby schläft noch recht schnell wieder ein, aber um so älter, um so schwieriger wird das.

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